Ein schönes und gepflegt glänzendes Kraftfahrzeug ist nicht nur eine reine Augenweide. Der Fahrzeuglack wird mit einer guten Autopolitur vor äußeren Einflüssen erheblich geschützt und damit die Wertigkeit des Autos erhöht. Doch muss die Pflege regelmäßig erfolgen, denn kein Wagen bleibt von selbst sauber, glänzend und ansehnlich. Eine Autopolitur sorgt stets dafür, dass der Lack des Automobils wieder so richtig zum Vorschein kommt. Außerdem schützt eine Autopolitur vor extremen Temperaturschwankungen und dezimiert die Anfälligkeit von Witterungseinflüssen erheblich.
Reinigungsmittel und Wasser sorgen zwar dafür, dass Verschmutzungen aller Art nicht nur von der Karosserie gründlich entfernt werden, tragen aber auch dazu bei, im Laufe der Zeit den Autolack immer unansehnlicher, matter und stumpfer erscheinen zu lassen. Durch eine gute Autopolitur erhält das Fahrzeug gewissermaßen eine sichtbare Aufbereitung des farblichen Autolackes. Auch kleinste Kratzer können damit „unsichtbar“ gemacht werden. Eine intensive Pflege erreicht man nur mittels einer guten Autopolitur.
Alle Arten von Autopolituren arbeiten nach dem gleichen Prinzip. Spezielle Partikel tragen sehr behutsam die oberen ausgebleichten Teilchen der Lackschicht ganz leicht ab, so dass die normale und ursprünglich kräftige Lackfarbe wieder zum Vorschein kommen kann. Im Handel werden vielerlei Polituren offeriert, vom preiswerten No-Name-Erzeugnis bis zum hochpreisigen Marken-Qualitäts-Produkt. Der große Unterschied besteht in der chemischen Zusammensetzung der jeweiligen Autopolitur. Billigprodukte greifen den Lack wesentlich mehr an und auch die ursprüngliche Lackfarbe kommt weniger stark zur Geltung. Man sollte hier keineswegs an der falschen Stelle sparen, denn langfristig gesehen, ist es für den Lack besser, eine hochwertige und damit wesentlich teuere Markenpolitur zu wählen. Gute Autopolituren sind mit einem offiziellen Gütesiegel oder auch einem unabhängigen Testsiegel gekennzeichnet.
Die Pflege des Autolackes mit einer Politur sollte zweimal jährlich durchgeführt werden, und zwar einmal im Frühjahr zur Beseitigung des Winterschmutzes und dann noch einmal im späten Herbst, um den Lack auf den Winter vorzubereiten. Zur Vorbereitung der Auftragung sind unbedingt die Hinweise des jeweiligen Herstellers zu beachten. Das Fahrzeug sollte gewaschen und abgetrocknet sein sowie in einem schattigen Bereich stehen. Dies erleichtert das Auftragen der Politur und vermindert mögliche weiße Schlieren durch zu schnelles Trocknen.
Tücher aus Mikrofaser oder aber spezielle Autopolierwatte sind bestens geeignet, mit der eigentlichen Politur zu beginnen. Für Kunststoffteile ist eine Autopolitur weniger geeignet, da sie weiße Flecken verursachen kann. Hier eignen sich besser spezielle Kunststoffpflegemittel. Die Autopoliturpflege sollte beim Autodach beginnen und systematisch nach unten ausgeweitet werden. Mit kreisenden Bewegungen ist eine geringe Menge von Politur aufzutragen und sollte dann kurz antrocknen. Danach kann die Politur sorgfältig mit einem neuen Stück Polierwatte wiederum in kreisenden Bewegungen entfernt werden. Auch die effektive Reinigung von Chromteilen kann mit einer Autopolitur durchgeführt werden. Das Fahrzeug ist nun auch Hochglanz poliert, rundherum gepflegt und das Regenwasser perlt ab.