Durch immer engere Verkehrswege und gleichzeitig immer breiter werdende Autos, bleibt ein unsanfter Kontakt mit den Alufelgen am Bordstein kaum aus. Die Kratzer sind meist tief und erstrecken sich über eine lange Fläche. Nachdem der erste Ärger verflogen ist, überlegt man sich wie man die Alufelgen reparieren lassen soll. Oftmals ist eine so genannte Smart Repair möglich. Dabei wird das ausgebrochene Aluminium mit einer Füllmasse aufgefüllt und plan geschliffen. Eine kleine Lackierung sorgt für eine nahezu komplette Beseitigung der Schadstelle.
Ist die Alufelge sehr zerkratzt, kommt eine komplette Bearbeitung der Felge meist günstiger. Vor allem aber, werden so Farbunterschiede durch Original- und Zubehörlack vermieden. Vor einer kompletten Lackierung, muss jedoch der alte Lack entfernt werden. Dies geschieht meist mit einem Bestrahlungsverfahren, wo kleine Sandpartikel mit hohem Druck auf die Felge gesprüht werden. Dies führt dazu, dass der Lack regelrecht abplatzt und damit die Oberfläche freigibt. Anschließend müssen die Schadstellen wie bei der Smart Repair mit geeigneten Mitteln aufgefüllt und glatt geschliffen werden.
Ist die Felge wieder in einwandfreiem Zustand, sollte man sich überlegen welche Beschichtungsmethode besser ist. Alufelgen sind ab Werk stets lackiert und mit mehreren Schichten Klarlack überzogen. Eine Pulverbeschichtung ist dagegen deutlich robuster. Die schlagfeste Beschichtung lässt auch Bordsteinberührungen zu, so lange keine Aluminiumteile dabei weg brechen. Im Gegensatz dazu gibt es farbliche Grenzen. Die Farbpalette beschränkt sich auf die standardmäßigen RAL Farben. Hochglanz wird nicht erreicht. Wer nach dem aktuellen Farbtrend der matten Lackierungen gehen will, macht mit einer Pulverbeschichtung nichts falsch. Vor allem schwarze Alufelgen in mattem Design sind der absolute Hingucker. Wer auf silbrige Alufelgen steht, sollte zu herkömmlichen Lack greifen.