Autobatterie Ladegerät

Ladegerät im Winter besonders interessant

In den letzten Jahren wurden zunehmend mehr Energieverbraucher in den Kraftfahrzeugen verbaut. Klimaanlagen, elektrische Fensterheber, Zentralverriegelung und vieles mehr, werden allesamt von der Autobatterie gespeist. Besonders in der kalten Jahreszeit gibt der ohnehin schon stark beanspruchte Energiespender häufig seinen Geist auf. Beim Startvorgang muss die Batterie eine Mindestleistung erbringen. Ist sie dazu nicht mehr fähig, kann die Zündung nicht ausgelöst werden.


Mit einem speziellen Ladegerät (Gleichstrom) kann die Autobatterie wieder aufgeladen werden. Zum Aufladen werden die Kabelklemmen von den Batteriepolen gelöst und die Batterie aus dem Auto ausgebaut. Zuerst sollte man die Deckel der Säurekammern mit einem großen Schraubenzieher soweit öffnen, dass sich beim späteren Ladevorgang kein Druck aufbauen kann. Es empfiehlt sich zum Schutz vor der aggressiven Batteriesäure geeignete Schutzhandschuhe zu tragen. Anschließend wird zuerst das Pluskabel des Ladegeräts mit dem Pluspol der Batterie verbunden, danach erfolgt der Anschluss des Minuskabels an den Minuspol. Autobatterie

Das Ladegerät wird angeschaltet und auf einen Ladestrom eingestellt, der 10% der Batteriekapazität in Ah entspricht. Der Ladevorgang sollte in einem gut durchlüfteten Raum erfolgen und unterbrochen werden, falls sich die Batterie zu stark aufheizt. Erst wenn die Ladespannung und die Säuredichte über einen Zeitraum von 2 Stunden nicht weiter ansteigen, ist die maximale Ladung erreicht. Für die Überprüfung der Säuredichte sind im Handel spezielle Batteriesäuretester erhältlich. Fehlende Batteriesäure kann durch das Auffüllen mit destilliertem Wasser ersetzt werden. Nach dem Aufladen kann die Batterie wieder in das Fahrzeug eingebaut werden.

Wenn das Fahrzeug noch immer nicht anspringt, führt am Kauf einer neuen Autobatterie kein Weg mehr vorbei.

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