Schutz für die kalte Jahreszeit
Wenn die Tage kürzer werden und man sich entscheidet Zuhause die Heizung anzustellen wird einem bewusst, dass der Winter nicht mehr lange auf sich warten lässt. Spätestens jetzt wird es Zeit, das Auto für die kommenden Monate fit zu machen. Die wichtigste Maßnahme ist hierbei das Kontrollieren der Kühlflüssigkeit. Damit ist nicht nur der Kühlwasserstand, sondern auch die Konzentration des Frostschutzmittels gemeint.
Gefrierschutzmittel für das Kühlsystem des Autos bestehen haupsächlich aus Glykol, einem Alkohol, der das Wasser vor dem Gefrieren und den Kühler vor Korrosion schützt. Findet ein Winter-Check in einer Werkstatt statt, gehört dies zu den Standardaufgaben und fehlendes Frostschutzmittel wird sofort ergänzt. Möchte man selbst das Fahrzeug auf die kalte Jahreszeit vorbereiten, benötigt man einen Frostschutzprüfer.
Dieses kleine Gerät zeigt direkt die Frostbeständigkeit des Kühlwassers an und ist für wenige Euro erhältlich. Wichtig ist, dass die Prüfung am kalten Motor vorgenommen wird. Bis -30° C darf das Mittel gerne schützen, auch wenn in unseren Breiten selten diese Temperaturen erreicht werden.
Beim Auffüllen sollte man immer das gleiche Frostschutzmittel verwenden, welches den Anforderungen des Autoherstellers genügen muss. Ein Blick in die Bedienungsanleitung des Fahrzeugs hilft hier weiter. Alle drei Jahre tauscht man das Kühlwasser komplett aus, da die Mittel ihre frostschützende Wirkung verlieren und zur Bläschenbildung neigen. Da Frostschutzmittel giftig sind, dürfen sie nicht in Reichweite von Kindern gelangen. Reste müssen über eine KFZ-Werkstatt oder eine Annahmestelle entsorgt werden.