Türschlossenteiser

Geht das Schloss nicht auf, kommt Enteiser drauf

In jedem Jahr das gleiche Bild, es wird kalt und der Winter naht. Auf alles ist der Autofahrer vorbereitet. Auch auf Türschlossenteiser? Die Türen neuerer Autos haben es schon serienmäßig in der Zentralverriegelung, ein kleines Heizsystem welches bei Kälte automatisch dafür sorgt, dass die Autotür nicht einfriert. Was machen die älteren Modelle?


Es gibt unzählige Marken von Türschlossenteisern in Sprayform und als Puder. Der hauptsächliche Bestandteil dieser Mittel ist Ethanol und Isopropanol. Diese Mittel sorgen im Türschloss dafür, dass sich die gefrorenen Eiskristalle im Schlosszylinder auflösen. Aber auch in diesem Fall ist vorbeugen besser als heilen!

Der Winter kommt ja nicht von Heute auf Morgen, man kann sich also gut darauf vorbereiten rechtzeitig die Türen gegen Feuchtigkeit und Nässe zu schützen. Die Türschlösser im Herbst mit Schlossöl einsprühen. Bei älteren Autos lohnt auch die Abnahme der Türverkleidung, um das Schloss auch von innen gegen Feuchtigkeit zu schützen.

Bei einer derartigen Winterinspektion der Türen, ist es ratsam auch die Türgummis mit einem Gummipflegemittel oder einem Talkumpuder einzureiben. Es nützt nichts, wenn das Schloss frei ist, aber die Türen an dem Gummi festgefroren sind und man troztdem die Autotür nicht öffnen kann.

Sparsam ist es, wenn man die Dose Türschlossenteiser in das Handschuhfach legt, um dann wenn man sie braucht, nicht ranzukommen. Also, der Türschlossenteiser gehört in die Manteltasche oder in die Handtasche. Zur Vorsorge ist es sogar besser sich zwei dieser Enteiser zuzulegen, schließlich hat man nicht nur eine Tasche oder Jacke. Sollte die Dose zufällig vor dem Gebrauch leer geworden sein, so kann es auch helfen, mit dem eigenen Atem mehrmals in den Türzylinder zu pusten, ein Feuerzeug unter das Schloss halten oder ein elektrischer Enteiser, den man in den Zylinder steckt.

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